Der außergerichtliche Mechanismus ermöglicht Schuldnern eine tragfähige Regulierung von Verbindlichkeiten gegenüber Banken, Fonds und dem Staat. Wie er funktioniert und wann er sich lohnt.
Viele Haushalte und Unternehmen stehen vor notleidenden Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Forderungsverwaltern (Servicern/Fonds). Der außergerichtliche Mechanismus bietet einen institutionellen Weg zu einer tragfähigen Regulierung.
Wer antragsberechtigt ist
Natürliche und juristische Personen mit Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten, dem Staat und den Sozialversicherungsträgern, sofern sie die Zulassungskriterien erfüllen.
Was eine Regulierung erreichen kann
Je nach Fall kann eine Regulierung die Verlängerung der Rückzahlungsdauer, die Senkung des Zinssatzes oder sogar den Erlass eines Teils der Schuld umfassen — stets am Maßstab der Tragfähigkeit.
Die Rolle des Anwalts
Die sorgfältige Vorbereitung der Unterlagen, die Prüfung etwaiger missbräuchlicher Klauseln und die Verhandlung mit den Gläubigern erhöhen die Chancen auf eine günstige Regulierung erheblich.
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